Singapur – Ein Anfang

Gestern Abend sind wir gut in Singapur gelandet und haben nach längerer Bahnfahrt auch unser Hotel gut gefunden. Das leider im strömenden Regen, aber das war zunächst egal – Hauptsache angekommen! Unser Hotel ist weder sehr edel noch komfortabel, für den Preis jedoch in optimaler Innenstadtlage und mit einem Mini Pool ausgestattet. Den schauten wir nur kurz an und machten uns dann auf den Weg, Regenschirme kaufen und etwas Essbares zu finden. Wir sind zwar gleich neben Clark Quay, dem Vergnügungsviertel untergebracht, konnten uns aber für keines der unzähligen Restaurants erwärmen. Fündig wurden wir dagegen in der nahe gelegenen Mall, die haufenweise japanische Läden und Garküchen beherbergt. So aßen wir also japanische Udon und Bento Box, schlenderten am japanischen Eisstand vorbei und fanden japansche Süßwarenläden. Optimale Lage für uns würde ich behaupten!

Eins meiner absoluten Singapur Highlights offenbarte sich uns schon am ersten Abend: mein Lieblingseis im gefärbten Toastbrot wird noch immer an kleinen Riksha-Ständen verkauft. Der Flug hat sich also schon gelohnt. Im Conbini mit komplett japanischen Angebot holte wir uns noch Onigiri fürs Frühstück und beendeten damit den Tag.

Heute ging es dann für unsere Verhältnisse zeitig in den Fort Canning Park. Mitten in der Stadt findet man hier eine kleine Urwaldoase mit Jahrhunderte alten Bäumen, von denen Lianen hängen. Des Weiteren Blumen wachsen, riesige Hummeln brummen und wilde Hühner picken. Wir liefen eine große Runde und kehrten anschließend im Geschichtsmuseum ein, als sich Regen andeutete.Wir erfuhren alles über die alte und jüngere Geschichte Singapurs und schauten uns einen digitalen Wald (inszeniert von einem japanischen Künstler) an.

Dann sattelten wir die Regenschirme und besichtigten die Innenstadt mit mehreren Kirchen und Kathedralen und einigen Kolonialbauten. Der Hunger trieb und schließlich ins Suntec City, eine große Mall mit – Überraschung … – japanischen Läden und Restaurants. Durch Zufall liefen wir direkt in ein Gudetama Cafe – ein Motto-Cafe von Hello Kittys cooleren Freund Gudetama. Wir genossen ein lustiges Essen und kugelten anschließend weiter durch die Stadt. Vorbei am Denkmal der japanischen Besatzungszeit, alten Gebäuden, dem Singapur River und Raffles Hotel bis hin zum Wahrzeichen der Stadt, dem wasserspeienden Merlion.

Mittlerweile wichen die Wolken der prallen Sonne und es wurde immer anstrengender die großen Distanzen zu laufen. Über die abstrakte Helix-Brücke und vorbei am berühmten Marina Bay Hotel, gelangten wir zu Gardens by the Bay, ein künstlich angelegter Landschaftspark mit vielen Attraktionen. Die erste, welche wir besuchten, war der Flower Dome, ein gigantisches, klimatisiertes Gewächshaus mit Pflanzen aus aller Welt, angelegt in hübschen Themenwelten.

Gleich gegenüber im Cloud Forrest staunten wir nicht schlecht über den riesigen Wasserfall gleich am Eingang, der über mehrere Etagen begehbar war. Nach einiger Zeit des Staunens und Bewunderns der tollen Pflanzen, spazierten wir durch große Teile der Parkanlage und reservierten uns durch großflächiges Ablegen des eigenen Körpers einen Platz auf der Wiese vor den Supertree Groves, einer kleinen Ansammlung künstlicher Bäume aus Drahtgestellen, die eine Stunde später mit musikalischer Untermalung leuchten sollten. Und tatsächlich, als die Wiese sich langsam füllte, begann eine einmalige Lichtshow aus tausenden kleiner Lämpchen mit musikalischer Untermalung.

Wir liefen anschließend den nächtlichen Anblick der Skyline bewundern wieder zurück, den langen Weg zum Merlion, am Fluss entlang, zur Innenstadt und kehrten nach einem Eis im Toast und 26.000 Schritten an diesem Tag (laut Uhr) in einem indischen Restaurant direkt am Singapur River mit Blick aufs Marina Bay ein. Überwältigt von all den Eindrücken ist heute Sense, denn morgen wartet schon wieder Neues, was entdeckt werden will.

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